Niger
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Trost am Abend
Wer von knallharten Einsätzen „im Feld“ zurückkommt, schätzt solche Abende am Niger. Es wird kühler. Ein Sundowner hilft loszulassen. Die Fleischspieße bruzzeln schon auf dem Grill, der Geruch des höllisch scharfen Chili liegt in der Luft. Das Lachen kehrt zurück.
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Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt
Youssef ist ein kleiner Angeber. Im Galopp prescht er heran, die Hufe trommeln Stakkato auf den harten Boden. Kurz vor dem Gatter reißt er am Zügel, der Kopf des Kamels schnellt zurück. Ein Schnauben, ein paar Stoppschritte – und Youssef springt ab. Perfekte Landung. Die wüstengetränkten Tuareg-Augen glühen vor Leben.„Bin ich nicht toll?“, fragt er,…
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Halt im Nichts
Bei Tahoua hatte es hier und da noch ein wenig Grün gegeben. Doch hier, im Norden des Niger, gibt es kaum noch Akazien oder Steppengras. Links und rechts der schnurgeraden Straße reiht sich Stein an Stein. Le désert absolu – die absolute Wüste, wie ein Kollege einmal sagte. Die Augen finden nirgends mehr Halt. Der…