Das Foto zeigt die Bio-Baumwollbäuerinnen bei einem Feldbesuch bei über 40 Grad

  • Fragen, Termiten und Monsteraffen

    (Letzer Teil der Erzählungen über den Besuch eines Agrarforschungsprojekts in Kakamega Forest, einem Regenwald im Westen Kenias). Warum ist der Kakamega-Regenwald auf ein Zehntel geschrumpft?Bernd und seine Forschertruppe suchen nach den Ursachen. Mitten im Urwald sind windschiefe Hütten ihr Heim, Urwaldriesen ihre Brüder und Schwestern. Auf der Lichtung teilen sich Termiten und Waldameisen die Hoheitsrechte.…

  • Knocking on a dead man’s door

    Die letzte Woche war mörderisch.13 Verbände habe ich besucht.13-mal habe ich stundenlang telefoniert, bis die Teilnehmer für das Training zusammen waren.13-mal habe ich sie in der Nutzung des neu aufgebauten Internetportals geschult.Dazu kamen endlose Staus bei der An- und Rückfahrt, kollabierende Internetverbindungen und dröhnende Klimaanlagen – das volle Programm! Jetzt ist Sonntagmorgen, sieben Uhr. Einige…

  • Warum klappt das denn alles nicht?

    Teil 2: Der Medieneffekt Warum schlechte Nachrichten regieren (und gute keine Chance haben) Die häufigste Erklärung dafür, warum Entwicklungszusammenarbeit angeblich „nichts bringt“, lautet:„Man sieht ja nie etwas davon.“ Und tatsächlich: Wer sich ausschließlich über Nachrichten informiert, bekommt ein Weltbild präsentiert, in dem alles gleichzeitig brennt, hungert, kollabiert oder scheitert. Die Welt erscheint als globales Katastrophengebiet…

  • Angepasste Technologie für alle

    Wir befinden uns in den Jahren vor der Jahrtausendwende. Mitten in Afrika, weit entfernt von der nächsten Stadt, steht jemand vor einem technischen Problem. Kann man sich in einer solchen Situation einfach an einen Frage-und-Antwort-Dienst wenden? Und erhält man dort tatsächlich fundierte Informationen und persönliche Unterstützung? Jahre vor der Erfindung des Internets? Jahrzehnte vor dem…

  • Schneller, kürzer, mehr – funktioniert das?

    Die Ziele der Entwicklungszusammenarbeit werden ambitionierter.Die Aufgaben komplexer.Gleichzeitig werden Projekte und Beratungen immer kürzer. Angesichts der enormen Herausforderungen der Partnerländer – Kriege, Klimawandel, Migration, Radikalisierung – sollten wir innehalten. Uns Zeit nehmen. Einen ehrlichen Dialog führen und langfristig kooperieren. Stattdessen rasen wir an unseren Partnern vorbei.Im Turbo. Mit digitaler Schallgeschwindigkeit. Ein, zwei Tage – und…